Während des 2. Weltkrieges wurde noch hin und wieder Fußball gespielt. Aber der Spielbetrieb kam doch allmählich ganz zum Erliegen. In den letzten schweren Kriegsmonaten wurde der Sportplatz an der Merzenicher Straße durch viele Granattrichter und Panzerspuren stark verwüstet.
Jugendmannschaft 1939/40: G. Davepon, F. Moll, W. Heidbüchel, H. Sieburg, F. Grabska, P. Barbuir, E. Gabel, J. Kirsch, W. Stammel, Chr. Dohmen, W. Olbertz
Mitte 1945 war der größte Teil der am Leben gebliebenen Mitglieder und Spieler aus der Evakuierung und Gefangenschaft zurückgekehrt.
Der Fußballplatz glich zwar einem Granattrichterfeld, doch der “Borussengeist” lebte noch. So wurde bald wieder unter Führung der altbewährten Kämpen Gerhard Pilati und Lambert Moll ein starkes Fußballteam zusammengestellt. In Ahe und Blatzheim trug man die ersten Freundschaftsspiele aus. Bei der Beseitigung der Schäden am eigenen Sportplatz halfen alle aktiven Spieler, der Vorstand und viele Anhänger mit. Das Spielfeld mußte völlig umgepflügt, gewalzt und neu eingesät werden. Noch kurz vor dem ersten Meisterschaftsspiel Buir I - Esch I (2. Kreisklasse) wurde die Spielfläche einigemal gewalzt, und anschließend wurde das Spiel angepfiffen.
Im Jahr 1947 gelang der 1. Mannschaft ein stolzer Erfolg. Als Gruppensieger Süd wurde Fliesteden (Gruppensieger Nord) in einem Entscheidungsspiel in Fortunagrube 1:0 geschlagen. Damit schaffte die Borussia den Aufstieg in die 1. Kreisklasse.
Hier waren die Borussen in den folgenden Jahren fast immer auf den vorderen und mittleren Tabellenplätzen zu finden. Besonders in den Lokalkämpfen mit Manheim ging es hart zur Sache.